Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
subtilheit f.
subtilheit , f. , seltenere, neben subtiligkeit vom 14.-17. jh., vereinzelt jünger auftretende abstractbildung, auch in der form sübtilheit fastnachtsp. ( s. u. ) und subteilheit Dasypodius (1536) 434 c . diese ableitung ist aber nur in anwendung auf geistiges, entsprechend subtil B bezeugt; zu B 1 b: ( der propheten ) vernünftigen geiste, die in irre natürlicher vernunft stent in subtilheit Tauler pred. 348 Vetter; weiszheit, subtilheit und scharpffheit der sinnen S. Brant v. d. losen füchsen (1546) h 4 b ; zu B 1 b γ mit anlehnung an A 7: ( ich ) het der weil nit, das ich den jungen dirn mit…