Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
subel f.
subel , sübel , f. : subeln, schusteräle, pfriemen subulae B. Faber thes. (1587) 1109 b ; in obd. glossaren des 15. und 16. jh. bei Diefenbach gl. 562 c ; nov. 353 b : ( die juden ) durchstachen ihn ( den knaben ) mit subeln, phrimen, olen (16. jh. ) bei Menken script. Saxonici 2, 1610 ; saubel Vilmar 339 . das wort ist eine entlehnung aus lat. subula, das gleicher bildungsart ist wie wurzelverwandtes mhd. siuwel, nhd. suhle, säule, s. teil 8, 1903; von diesem ist es auf nd. boden nicht zu unterscheiden: lippisch subbel, suwwel, süwwel Frommann zeitschr. 6, 487 ; sübbel Strodtmann id. Osnabr. …