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stupsen

nhd. bis Dial. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
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6 in 6 Wb.
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

stupsen

stupsen

stupsen Vb. ‘leicht anstoßen’, ein nd. Wort, seit Anfang des 19. Jhs. in der Literatursprache, Intensivbildung zu nd. md. stuppen, neben nhd. stupfen Vb. ‘(an)stoßen, stechen, anrempeln’, ahd. stuphen ‘stechen’ (10. Jh.), mhd. stüpfen, stupfen ‘stechend stoßen, stacheln, antreiben, mit den Fingern berühren, wegstoßen, hervordringen’, das mit dem zugehörigen Substantiv Stupf m. ‘Punkt, Stich, Stachel’, ahd. stuph ‘Punkt’ (9. Jh.), mhd. stopf, stupf ‘kurzer Stich oder Stoß’, nd. Stups m. ‘kleiner Stoß’ (ebenfalls seit dem 19. Jh. in der Literatursprache) zu einer Labialerweiterung der unter stoßen (s. d.) angegebenen Wurzel ie. *(s)teu- ‘stoßen, schlagen’ gestellt wird. – Stupsnase f. ‘kleine, leicht nach oben gebogene Nase’ (19. Jh.).
743 Zeichen · 29 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stupsenv., trs

    Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege

    Х Stupsen , v. trs . s. Stupfen .

  2. modern
    Dialekt
    stupsentr. v.

    Lothringisches Wb. · +2 Parallelbelege

    stupse n [štùpse Fo. u. s.; štypfə Pfb. ] tr. v. heimlich stoßen: stups'n emôl, m'r wolle em eppes sân. s. stuppen.

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