Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stümig
stümig , stümicht , auch stiemisch, adj. 1) zu stümen ' toben ', im sinne von ' heftig ' ; kann wegen seiner bedeutung nicht simplex zu dem negativen ungestüm sein, s. stüm , adj.: das er nit also gar stümig und eigensinnig uf seinem kopf stande M. Zell christl. verantw. (1523) f 2 b ; diphthongiert: onager ( ein festungsgeschütz ) wirft steinen nach seiner grösze und weite eilent und stewmck als der plytz Flav. Vegetius vier bücher d. rittersch. (1511) m 3 b ; dorch der von Hildesheim stumige vorderunge blef de breif in dem wetscher von dem herrn bischop und andern ungelesen Oldekop chron. be…