Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
strömchen n.
strömchen , n. , schnellflieszender bach. deminutiv zu 1 strom ' schneller wasserlauf ' ohne berücksichtigung seiner grösze ( s. sp. 6/7). daher seit dem 19. jahrh. ausgestorben; vgl. strömlein . überhaupt selten: zwischen denen ( wiesen ) hindurch sich ein rasches strömchen in mancherlei krümmungen hinwindet Chr. Fr. Schulz reise eines Livländers (1795) 5, 41 ; und dasz er überall ja dein gedächtnüsz finde, hat er ein strömchen hier, nach dir, ... genannt, das rauschet tag und nacht ... ... die jung- und alten eichen, so ihren unterhalt von diesem ströhmchen ziehn G. Neumark poet. tafeln (166…