Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
strebig
strebig , strewig , auch strebicht ( s. u. ), adj., widerstandsfähig, kräftig. ableitung von nd. strf, adj. ( s. 2 streben I 1), die besonders im osten des nd. sprachgebiets und vereinzelt auch in der hd. schriftsprache in mannigfachen bedeutungsschattierungen ( z. t. in annäherung an straff und sträuben, aber auch an 2 streben II) begegnet. mnd. im sinne von ' fest, steif ': synt eynem menschen de senen hart vnde strevich, nym lilienblade bei Schiller-Lübben 4, 433 ; dazu strevicheit, f., ebda. im älteren hd. nur lexikalisch bezeugt: strebych, strebech rebellis ( md., 15. jh. ) Diefenbach gl…