Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
streberei f.
streberei , f. , bildung zu 3 streber oder 2 streben mit tadelnder bedeutung ( vgl. Wilmanns 2, 382 ): die kirchlichen fragen, die man längst abgethan wähnte, von denen zu sprechen als ein zeichen mangelnder bildung oder carrièresüchtiger streberei galt d. gegenwart (15. 2. 1873) 399 b ; das neue liederheft wird dem könige von Bayern gewidmet ... als 'streberei' kann mir das selbst von meinen erbittertsten feinden nicht ausgelegt werden R. Franz an Seeft v. Pilsach (1907) 298 ; er hatte sein leben auf die leistung gestellt, das war das geheimnis, war wenigstens ein beitrag zur lösung des rätse…