Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
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strabanzen, verb., wohl streckformartige bildung zu unten strabeln verb. dieses wieder zu streben gehörig. wahrscheinlich aus der gauner- und zuhältersprache, vgl. das folg. subst. im übrigen als möglicherweise von einflusz ranzen in geilheit herumlaufen (so studentensprache), ursprünglich jägerausdruck (th. 8 sp. 11 unter 2f) auch herumranzen (th. 4, 2 sp. 118), weiterhin Leipz. rawandern 'sich herumtreiben'; auf den rawander gehen Albrecht 191a): steir. in der bedeutung 'müszig umherstreichen, landstreichen, stromen' Unger-Khull 581a; 'sich herumtreiben' Müller-Fraureuth 2, 570b (Albrecht Leipz. ma. 218b).
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschstrabanzenverb.
Grimm (DWB, 1854–1961)
strabanzen , verb. , wohl streckformartige bildung zu unten strabeln verb. dieses wieder zu streben gehörig. wahrscheinl…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit strabanzen
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