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stossen

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Eintrag · Frühneuhochdeutsches Wb. (FWB)

stossen

stossen

  1. ›kurze, stoß- oder ruckartige Bewegungen (auf etw. / jn. hin) ausführen; (oft:) jn. schlagen, mit einer Stoßbewegung mißhandeln‹; mit Subj. und Obj. der S./P., oft mit Richtungsangabe; je nach Sachgru
  2. ›mit der Ramme oder einem schweren Gerät arbeiten; etw. platt walzen; Pflasterwerk mit dem Rammklotz feststoßen; (Pfähle o. ä., auch elliptisch) einrammen‹.
  3. ›etw. (oft: Kräuter, Speisen o. ä.) mit einem Stößel zerkleinern, zerschlagen, zermalmen‹; mit verschobener Bezugsgröße: ›etw. (z. B. pulfer) durch Zermalmen herstellen‹; speziell für Salz: ›(das gedö
  4. ›jn. / etw. durch einen Stoß oder eine dem Stoß vergleichbare Handlung so treffen, daß er / es sich aus seiner Stellung hinaus wohin bewegt, teils ins Ungewisse fällt‹; im Unterschied zu 5 liegt die B
  5. ›etw. / jn. durch einen Stoß oder durch eine dem Stoß vergleichbare Handlung so bewegen, daß es / er wo steckenbleibt‹; mannigfach tropisch; im einzelnen je nach Zusammenhang: ›etw. wo einführen, etw.
  6. ›(am Ufer) anlegen, an Land gehen, (in den Hafen) einfahren, einlaufen‹; jeweils als Stoßen des Schiffes in eine bestimmte Richtung gedacht, anschließbar an 4; 5.
  7. ›sich wohin begeben‹.
  8. ›(einen Hinterhalt o. ä.) legen; eine Eingreiftruppe aufstellen‹.
  9. ›wo angrenzen, anrainen; in der Nähe von etw. liegen‹; auch tropisch (s. die Syntagmen und Belege!).
  10. ›jm. begegnen, jn. treffen; zu jm., zu einer Heeresgruppe stoßen‹; tropisch: ›jn. heiraten‹.
  11. ›jn. überkommen, jm. zustoßen‹.
  12. ›wo anstoßen, aufstoßen (konkret); wo anecken (ütr.)‹.
  13. ›sich ärgern, an etw. Anstoß nehmen, sich gegen etw. auflehnen, sich an etw. reiben, zum Nachdenken kommen; jn. ärgern‹.
  14. ›Streit geben; strittig sein (von Rechtsstandpunkten); gegen etw. angehen, Einspruch erheben; sich beißen (von mehreren Prinzipien)‹.
  15. ›sich streiten‹; auch: ›zu Ende streiten, den Streit erfolglos abbrechen‹; oft subst.: ›Streit; Unruhe; Kampf‹.
  16. ›gefrieren (von Flüssen)‹.
1956 Zeichen · 67 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    stossen

    Frühneuhochdeutsches Wb. (FWB)

    1. ›kurze, stoß- oder ruckartige Bewegungen (auf etw. / jn. hin) ausführen; (oft:) jn. schlagen, mit einer Stoßbewegung …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stossen,

2 Bildungen · 0 Erstglied · 0 Zweitglied · 2 Ableitungen

Ableitungen von stossen, (2 von 2)

bestossen

FWB

1. ›etw. (in den Boden Gestecktes oder Eingegrabenes; im Beleg: einen Menschen) durch Stoßen, Stampfen des Erdreichs befestigen‹; mit Versch…

gestossen

FWB

1. ›völlig, ganz und gar‹.; 2. ›untersetzt, kräftig‹.

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APA
Cotta, M. (2026). „stossen,". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 13. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/stossen%2C/fwb
MLA
Cotta, Marcel. „stossen,". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/stossen%2C/fwb. Abgerufen 13. May 2026.
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Cotta, Marcel. „stossen,". lautwandel.de. Zugegriffen 13. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/stossen%2C/fwb.
BibTeX
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