Hauptquelle · Mecklenburgisches Wb.
Stippstapp
Stippstapp ein mit sich stabendes und ablautendes Wort zu stippen; im Bastlösereim: Stippstapp starpen, Leih mi din Poor Slarpen Wo. V. 4, 591; im Abzählreim Eene meene: Stippstapp Pudel Wa Vipp ; im Ruf beim Messerspiel: Stippstapp Hölten Napp, Wer nicks hett, dee stippt sick wat Malch; Stippstapp Kes'napp ... Sta Küss ; Stippstapp Botternapp ... Schönb; dabei hoben die Jungen, im Kreise sitzend, mit dem Taschenmesser Erde aus, soviel sie schafften Wa Malch ; subst. Same des Scharfen Rittersporns, semen staphisagriae Wo. Sa., Marz. 2, 76; een Stippstapp die Teerbütt im Wagenrätsel Wo. V. 1, 1…