Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stielchen n.
stielchen , n. , deminutivbildung zu 2 stiel. 1) in den meisten fällen zu A 2: dry korner in der lilien sint, di man an cleinen stelichen fint, si sint grüne unnd sint zard J. Rothe lob d. keuschheit 2436 N.; zwischen den blätlein ( des fluszhahnenfuszes ) wachsen dünne stielgen herausz, auff welchem ein schön weisz blümlein, auff jedem stielgen ein besonders, herfürkommen Tabernämontanus neuw kreuterbuch (1588) 144 b ; edler baum bisz an den sturtzel fasse deine füsze wurtzel und erweise rare frucht. schötgen sind ein kinderspielgen, nur die früchte, so mit stielgen, die, die werden vorgesuch…