Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch
stetigen
stetigen, v.
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deer aeghen hem dae Fresen toe ontfaene ende riochtes toe stedegiane [dort sollen die Friesen ihn empfangen und sein Recht bestätigen]2. Hälfte 11. Jh. (Hs. 1464) WesterlauwersR. I 118 Textarchiv: WesterlauwersR. I 118
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uppe dhat dese settunghe stede blive, so hebbe wi dhese scrift ghestedeget mit vnseme inghesegeleum 1163 LübUB. I 6 Faksimile
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vernemet den alden vrede, den die keiserlike gewalt gestedeget hevet deme lande to Sassen1224/35 (Hs. 1369) SspLR. II 66 § 1 Textarchiv: SspLR. II 66
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swelich voget enen richtere set an sine stat, swaz vor dheme gelent wert, dat sal gelike stede wesen, alse it de voget selue stedegede1227 BrschwStR. § 1
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daz dirre beider leben [Ordensleben im Dienst an den Siechen] unde ir vrîheit von den genâden unsers hêrren unde von der mildicheit des pâbestes wart gestêtiget unde gegeben dem selben spitâle. diz selbe leben ist ouch niht gestêtiget allein von der lûten ûf ertrîche, sunder ez ist ouch gestêtiget von gote im himelrîche1264 DOrdStat. 23
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daz wiͤr geruͤchten ... di selben handfest ze staͤttigen von wort ze wort1279 SPöltenUB. I 141 Faksimile
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daz der chauf vnd der geweripht stæte vnd vnuergessen peleibæ, vestæn vnd stetigæn wir in mit paiden ynsigeln dez couentes vnd mit dem meinæm1285 Mühldorf/CorpAltdtOrUrk. II 143
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hia vrievon alle frison efter thes kinig Kerles ieft frihalsa and fria spreka, ande setton and stedgadon allera kininga ieft, thet send allera frisona kesta and londriucht [sie gaben allen Friesen gemäß der Verleihung König Karls die Freiheit und die freie Sprache und setzten und bestätigten aller Könige Privilegien, das sind die Küren und Landrechte aller Friesen]um 1300 RüstringerR. 30 Textarchiv: RüstringerR. 30
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chreftigen, vernewen vnd stätigen wir in mit disen brief allev die recht, punde vnd artikel, di an der vorgenanten grozzen hantfest geschriben stet1331 MBoica XI 280 Faksimile
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ok wille we ... ore priuilegia stedighen vnde vorbeteren1367 BrschwUB. I 55 Faksimile
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datmen alle oerdele, die de scepene stedighen daermen doude scepen bi roept, die zellen die ghene, die de ordele onder hebben, doen scriven in der scepene boec1367 UtrechtRBr. I 87 Faksimile
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swelichir hande recht hie bevorn daz gemeine volc ime selbin sazte, daz stetigit der kunnic14. Jh. GörlitzLR. Kap. 32 § 3 Faksimile (Abschnittsbeginn)
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so stadege wy dessen ieghenwardighen breff to orkunde der truwe vnd to orkunde der warheit mit vnsem ingesegele1401 LünebStR. 13 Faksimile
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alle vestinge van erve ... sullen gheschien ... voir den ghericht ... op dat oen die coip ind verandersatinge gestedicht wurdt1417 CleveStR./ZRG. 9 (1870) 446 Faksimile
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stedigen, vestigen ende confirmeren [wy] mit desen onsen brieve alle huer previlegiën ende rechtenum 1500 Fruin,KlSteden II 16 Faksimile
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domit sich stettigen lassen1518 Amorbach 1081 Faksimile
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swer aygen verchauffet, daz in der stat leit und in der stat gericht, der sol ez staetigen, swem er ez geitum 1356 MünchenStR.(Dirr) 393 Faksimile
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wie man erb vergewissen sol. ez sol auch der da hingeit, vergewizzen mit anderm aygen, oder mit puͤrgen staetigen jar und tack fuͤr erben und fuͤr gelterum 1356 MünchenStR.(Dirr) 394 Faksimile
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wie sy verkaufft ... also wolt sy in den staͤtigen v. vertigen nach lanndzrecht1438 Indersdorf I 263 Faksimile
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der pâbest stêtegete in ... zû bischove in daz selbe lantnach 1290 LivlRChr. V. 593
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usem heren hern A., de gekoren unde stedeget is to deme bisscopdome to H.1326 QuedlinbUB. I 77 Faksimile
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ein jewelk bederve mann schal holden, wes em de werkmeistere kündigen, to allen morgenspraken und wenn er en in dat werk gestedeget wertum 1350 PommMbl. 28 (1914) 123
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scolle wie ... richtere stedeghen tů H. nach aldere wonheyt1358 HalberstUB. I 403
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de neffnynge scholen nicht sweren des suluen dages alse se gestedyget werdenum 1400 JyskeLov II 49
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wy H.v.M. gekorne und gestediget bisscop to Munster bekennen1426 OstfriesUB. I 304 Faksimile
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die vorgeschriben chäufl und chäuflin stätigent die burger von dem rat1469 LandshutStR. 197 Faksimile
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betailt die ander ghelover den irsten gheloevere of rekent hij die scholt over ind legt dat gelt in ghewairre handt voir dat ghericht, soe vest ende stedicht hij sich dat pandt1426/40 KleveStR. Art. 193
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soe ne thoer him di oera nenis thinghis steedgia [so braucht der andere ihm kein Verfahren zuzusichern]2. Hälfte 11. Jh. (Hs. 1464) WesterlauwersR. I 118 Textarchiv: WesterlauwersR. I 118
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enich oirdel, dat aan den gesworen bestaedt worde, salmen drie reysen moegen stedigen, soo veer hij des niet wijs genoech en is1469 VerslOudeR. 1 (1885) 267
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hat ober her gedinget, daz her im iz [lipgedinge] stetigen suͤle, daz tů her mit rechteum 1410 Schwsp.(Kurzform/Gr.) Art. 37 Faksimile (Abschnittsbeginn)