Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
steiglein n.
steiglein , n. dazu die betont oberdeutschen nebenformen steigel und steigl. steigel ein kurzer, steiler, verborgener wildpfad zeitschr. wild und hund (1898) 768 ( aus der jägersprache Steiermarks ). sonst in etwas allgemeinerer bedeutung von bergpfaden überhaupt gebraucht: ist einer nicht wirth, so kennt er wenigstens jeden steg und jedes 'steigl' Rosegger schr. (1895 ff. ) 2, 5, 333. in der literatur nicht besonders häufig, aber seit frühnhd. zeit belegt: dem gebirg ich was eylend nehen, den edlen phenix basz zu sehen, und fand vil steiglein allenthalben H. Sachs 3, 149, 25 K.; ein steiglein…