Eintrag · Frühneuhochdeutsches Wb. (FWB)
staub
staub
- ›Staub, feine, in der Luft schwebende, bei Sonneneinstrahlung sichtbare, sich gerne z. B. auf der Kleidung ablagernde Stoffteile; Staub des Kampfgetümmels; Staub im Bergwerk‹.
- ›Flaum des Geflügels‹; möglicherweise anschließbar an 1.
- ›lockeres, wertloses Erdmaterial‹; je nach Zusammenhang: ›Sand‹; ›Asche‹; in 1 Beleg: ›Büchsenpulver‹.
- ›Kehricht, wertloser Abfall aller Art, Schmutz, Dreck; Unreinigkeit (die z. B. in eine Wunde gelangt)‹; ütr. auch: ›unnützes Zeug, Gedankenmüll‹; vereinzelt mit Übergang zu ›Gassenkehricht (als Dung v
- ›Abfall bei der Herstellung von Waren oder im Handel, der als Wertminderung in Anschlag gebracht wird‹, z. B. ›Abfall‹ im Gewürzhandel; ›Mehlreste, kleieähnliche Mehlmaterialien‹, die teils als wertlo