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stationär

nhd. bis Lex. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

stationär

stationär

Station f. ‘Standort, Aufenthaltsort, Haltestelle öffentlicher Verkehrsmittel, Krankenhausabteilung’, frühnhd. statze, statziān, stacion, station, in allen Verwendungen zu verschiedener Zeit (seit dem 15. Jh.) entlehnt aus lat. statio (Genitiv statiōnis) ‘das Stehen, Stillstehen, Standort, Aufenthalt’, mlat. auch ‘Verkaufsbude, -stand, Apotheke’; zu lat. stāre (statum) ‘stehen’. Zuerst (mhd. frühnhd.) ‘Verkaufsbude’, danach ‘das Anhalten auf einem Wege, das Verweilen’, z. B. vor den festgelegten Stellen des Kreuzwegs, vor Heiligenbildern bei Prozessionen (15. Jh.), überhaupt ‘Ort, wo haltgemacht wird’, z. B. ‘Anlegeplatz für Schiffe’ (1. Hälfte 16. Jh.), ‘(Post)haltestelle’ (18. Jh.), ‘die Stelle, die jmd. innehat, Posten, Amt (im Staatsdienst), Dienststelle’ (17. Jh.), ‘Standort und Unterkunft für Personal und Einrichtung’ (vgl. Gendarmeriestation, meteorologische, zoologische Station), auch ‘Krankenhausabteilung’ (19. Jh.). In festen Wendungen freie Station ‘kostenlose Unterkunft und Verpflegung’ (17. Jh.), Station machen ‘eine Rast machen, eine Reise unterbrechen’ (19. Jh.). – stationär Adj. ‘ortsfest, ortsgebunden, unverändert’ (Anfang 19. Jh.), z. B. stationäre Behandlung (im Krankenhaus, im Unterschied zur ambulanten Behandlung), auch ‘eine Krankenhausabteilung, den Aufenthalt daselbst betreffend’ (1. Hälfte 20. Jh.); nach gleichbed. afrz. frz. stationnaire, spätlat. statiōnārius ‘stillstehend, zum Standort gehörend’. stationieren Vb. militärisch ‘Truppen an einen bestimmten Ort legen’ (18. Jh.), zuvor (im Anschluß an die frühen Verwendungen von Station) ‘mit Reliquien durchs Land ziehen, um sie gegen Geld zur Schau zu stellen oder zu verkaufen’ (16. Jh.).
1690 Zeichen · 52 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    stationäradj.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    stationär , adj. stillstehend, auf seiner stelle verharrend. so besonders in technischer sprache, z. b. im seewesen, ' d…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    stationär

    Goethe-Wörterbuch

    stationär [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Stationär

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Stationär (lat., or tse st), den Standort behaltend; z. B. stationäre (mit ihrem Fundament durch Ankerschrauben verbunde…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stationaer

1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von stationaer 2 Komponenten

station+aer

stationaer setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

stationaer‑ als Erstglied (1 von 1)

Stationäre Bewegung

Meyers

stationaer·e·bewegung

Stationäre Bewegung ( Strömung ), eine Bewegung (Strömung), die an jeder von dem Körper (der Flüssigkeit) eingenommenen Stelle des Raumes st…