Eintrag · Rheinisches Wb.
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Stäbel II Rhfrk -Ew- [Eb- Birkf-Bundenb] (sonst -īw-, –iw-, –iv-; s. Stibel), ohne Pl. u. Demin. m.: 1. St., Schof-, Hämmels-, Seist., die Stelle, an der der Schafhirt einen pęrich (Pferch) aufschlägt, in den er die Schafe zur Mittagsrast hineintreibt, nachdem sie am Vormittag geweidet hatten u. dabei allmählich weiter gewandert waren. Da die Schafe aber nicht dauernd ruhen, sondern oft aufstehen und sich durcheinanderdrücken, sieht der Platz nachher, wenn die Herde weiterzieht, zertrampelt u. zerwühlt aus; mit dem Wort St. ist daher jetzt nicht mehr der Begriff der Rast, geschweige denn des Aufstapelns, sondern des Zertrampelns und des Durcheinanders verbunden; Hinkelsst. eine Stelle, an der sich eine mehr oder minder grosse Herde Hühner einfindet, die ihr durch das Scharren usw. das Aussehen des Durcheinanders u. der Unordnung geben; Middagst. Ruheplatz der Hirten um die Mittagszeit unter schattigen Bäumen Wend [urkdl. unter den Baumen ein Stebel sein Meis-Hochstetten 1675]. — 2. verächtl. a. ein wahres Durcheinander; e St. mache, bes. von Kindern [breit wuchernder Graswuchs um einen Kuhfladen auf der Weide Kreuzn-Daxw]. — b. Neckn. für Meis-Löllb. — c. in der Wend.: Mer wore of de St. Obst stibitzen Birkf-Herrst. — d. -Ewəlts, Pl. -tsə Maikäfer Koch-Calenborn.
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modern
DialektStäbel II
Rheinisches Wb.
Stäbel II Rhfrk -Ew- [ Eb- Birkf-Bundenb ] (sonst -īw-, –iw-, –iv-; s. Stibel), ohne Pl. u. Demin. m.: 1. St., Schof-, H…
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Cotta, M. (2026). „staebelii". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 14. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/staebelii/rhwb?formid=S22583
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Cotta, Marcel. „staebelii". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/staebelii/rhwb?formid=S22583. Abgerufen 14. May 2026.
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Cotta, Marcel. „staebelii". lautwandel.de. Zugegriffen 14. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/staebelii/rhwb?formid=S22583.
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