Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
staarmatz m.
staarmatz , m. der staar, sturnus, in der sprache des täglichen lebens, starmatz Campe, eigentlich kosename für den staar wie matz, vgl. dies oben theil 6, 1769, 6, appellativisch: lieber staarmatz, o bey mir soll ein prächtig häuschen dir einen sichern wohnplatz geben! Weisze kom. op. 3 (1771) , 324 ; in allgemeiner anwendung von staaren in der gefangenschaft: frau Schnips. singt sie nicht artig, frau nachbarinn, wahrhaftig wie eine heydelerche so schön! frau Zange. nein, lieber wie mein staarmatz, das ist ein scharmantes thier, das kann sagen: du hure! und du schelm! 2 (1768), 181; ist das d…