Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
spucknapf
spucknapf , m. napf, ausgespucktes aufzunehmen. Jacobsson 4, 249 b : gieb mir den spucknapf. H. Heine 2, 194 ( mit komischer auflösung der zusammensetzung: ich ... reiche ihr auf verlangen den napf des spuckes. 195); mit beziehung auf das spucken vor ekel: küszte sie ihn nicht auf die glühenden lippen, sondern auf die glühende stirne, so dasz sein gesicht tiefer hinabreichte ... signor Bartolo! rief ich, erlauben sie mir, dasz auch ich mich des spucknapfes bediene. 196; eine gar grosze, weitläuftige dame, ein rothes quadratmeilengesicht mit grübchen in den wangen, die wie spucknäpfe für liebes…