Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sprüchelchen n.
sprüchelchen , n. als verkleinerung des vorigen bei Campe verzeichnet, eine art doppelter deminutivbildung, die des besseren klangs wegen statt der form mit einfachen -chen üblich ist ( vgl. büchelchen , sächelchen), meist nach spruch II, d oder f, traulich oder mit leichtem spott: dasz er seine geschickligkeit zu markte bringe, und sich mit anderer gelehrten gute nicht bereichere, oder seine sachen mit nichts als sprüchelgen, die er aus denen alten und neuen scribenten zusammen gesucht, ausschmücke. Thomasius von nachahmung der Franzosen 9, 15 Sauer; ich will ihnen die devise verdeutschen. si…