Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sprante f.
sprante , f. , nd. ausdruck des deichbaus für schmale wasserrinnen. 1 1) ' so nennt man die äste, welche aus dem hauptstamme einer bracke gehn. ' Jacobsson 4, 234 a . Campe ; schmale, aber oft tiefe und lange einrisse ins flache land bei deichbrüchen. Jacobsson 7, 413 b (3). 2 2) nebenarme eines flusses. ebenda (1); auch im sinne von priel, s. das., theil 7, 2115: durchdämmung der prielen oder spranten (wie wir die bei der ebbe nicht austrocknenden kleinen arme der fahrwässer nennen). Niebuhr schr. 1, 69 . 3 3) 'rille, die kleine rinne oder spur, welche das von den wiesen ablaufende regenwasse…