Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
spieszbube m.
spieszbube , m. , dasselbe wie spieszjunge, frühnhd.: einem von adel so zwelf pfert unter seinem sattel hat, dem sollen dorunder ein spieszbueb und ein schutzenbueb und desgleichen zwen schutzen gemustert werden. quelle v. 1555 bei Schm. 2 2, 689; als nun der tag und die morgenröt anbrach, machet sich der junge herr, herr Christoffel, auff und wolt seinem fürnemen ein genügen thuon, rüst sich mit einem getreuwen edelmann, den er mit ihme nam sampt einem spieszbuoben, unnd von vatter, auch muotter abschiede. Schumann nachtbüchl. 84, 18 ; als ihn nun daucht zeit sein, füget er ( herr Christoffel…