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Sperātus

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Sperātus

Bd. 18, Sp. 715
Sperātus, Paul, Beförderer der Reformation und geistlicher Liederdichter, geb. wahrscheinlich 13. Dez. 1484 in Rötlen (nicht Rottweil) bei Ellwangen, gest. 12. Aug. 1551 (nicht 1554) in Marienwerder, studierte in Paris und in Italien Theologie und wirkte für Verbreitung der Reformation in Augsburg, Würzburg, Salzburg. 1522 nach Ofen berufen, erregte er durch eine in Wien gehaltene Predigt über die Mönchsgelübde den Zorn der Fakultät, die ihn exkommunizierte, lebte 1522–24 als Stadtpfarrer in Iglau und kam, von dort vertrieben, 1524 nach Wittenberg, wo er Luther in seiner Sammlung deutscher geistlicher Lieder unterstützte. 1525 ward er Hofprediger beim Herzog Albrecht von Preußen in Königsberg und 1529 Bischof von Pomesanien, als der er sich um die Organisation des evangelischen Kirchenwesens in Preußen verdient machte. Von ihm stammt das Lied »Es ist das Heil uns kommen her etc.« Vgl. Tschackert, Paul S. von Rötlen (Halle 1891).
945 Zeichen · 13 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Sperātus

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Sperātus , Paul , Beförderer der Reformation und geistlicher Liederdichter, geb. wahrscheinlich 13. Dez. 1484 in Rötlen …

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speratus‑ als Erstglied (1 von 1)

Speratus, Paul

DWBQVZ

speratus·paul

[---] ( übers. in d. vorr. gen. ) ein weyse christlich mess zu halten vnd zum tisch gottes zu gehen. Wittenberg 1524. versch. drucke; orig.:…