Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
söhnchen
söhnchen , n. filiolus Steinbach 2, 603 ; nd. soneken Schiller-Lübben 4, 292 a ; snke, sntje ten Doornkaat Koolman 4, 258 a ; snke Frischbier 2, 343 b ; sprichwörtlich: sneken, bist du grât, væderken, wrst de dâd. Schambach 202 a ( wenn die söhne herangewachsen sind, wünschen sie den tod des vaters ); das grosze vergnügen, sein söhnchen so fähig zu sehen. Göthe 18, 26 ; das söngen must niemant schlagen. Homulus 309 . auch von einem erwachsenen sohne, verächtlich: das söhnchen ist gut gerathen, darf sich alles erlauben; muttersöhnchen, verweichlichter und verzogner mensch; ebenso auszerhal…