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Smithson

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Smithson

Bd. 18, Sp. 553
Smithson, James, Begründer der Smithsonian Institution, geb. 1765 in London als natürlicher Sohn von Sir Hugh Smithson, Herzog von Northumberland, und Elizabeth Macie, der Nichte des Herzogs von Somerset, gest. 27. Juni 1829 in Genua, von wo seine Gebeine 1904 nach Washington übergeführt wurden. Er erhielt seine Erziehung in Oxford, lebte später auf dem Kontinent und beschäftigte sich hauptsächlich mit chemischen Untersuchungen. Sein an 120,000 Pfd. Sterl. betragendes Vermögen hinterließ er seinem Neffen Henry James Hungerford mit der Bestimmung, daß, falls dieser ohne legitime Erben sterbe, die ganze Summe den Vereinigten Staaten von Nordamerika zur Gründung eines wissenschaftlichen Instituts zufallen solle. Als aber 5. Juni 1835 Hungerford in Pisa ohne Erben starb, erhob die Court of chancery in London Einwendungen, und es kam zum Prozeß, den 1838 die nordamerikanische Regierung gewann. Am 10. Aug. 1846 wurde darauf durch eine Kongreßakte die Stiftung u. d. T.: Smithsonian Institution for the increase and diffusion of knowledge ins Leben gerufen. Der Sitz der Stiftung ist Washington, ihr Präsident der jedesmalige Präsident der Vereinigten Staaten. Das Institut fördert Untersuchungen besonders über Ethnologie, Astronomie und Erdmagnetismus und unterhält 500 magnetische Beobachtungsstationen über den ganzen nordamerikanischen Kontinent; es publiziert die »Smithsonian Contribution« (seit 1848), »Annual Reports« (seit 1846) und »Miscellaneous Collections« (seit 1862) und verteilt sie unentgeltlich an alle Universitäten der Welt, zahlreiche gelehrte Gesellschaften und wissenschaftliche Institute; es tauscht interessante und seltene wissenschaftliche, antiquarische und sonst merkwürdige Gegenstände aus und ist in dieser Beziehung fast zum Mittelpunkt der Kommunikation aller gelehrten Gesellschaften der Erde geworden; es unterhält wissenschaftliche Korrespondenz mit Gelehrten, Forschern und Schwesterinstituten. Das Institut hat Museen begründet, und unter der Leitung von Spencer F. Baird entwickelten sich: das Department of antiquities, eine Sammlung von Altertümern, besonders Amerikas; das National Museum, eine der großartigsten ethnographischen Sammlungen mit besonderer Berücksichtigung der Indianer Nordamerikas; veröffentlicht seit 1875 ein Bulletin, seit 1878 Proceedings. seit 1884 Annual Reports und seit 1892 Special Bulletins; das Bureau of Ethnology, das die Ethnologie und Archäologie der nordamerikanischen Indianer zum Gegenstand streng wissenschaftlicher Forschung macht, gibt heraus seit 1879 »Annual Reports« und »Contributions to North American Ethnology«, seit 1887 Bulletins. Bairds Nachfolger S. P. Langley schuf 1890 einen Zoologischen Nationalpark bei Washington. Das seit 1891 bestehende Astrophysikalische Observatorium gibt Annals heraus. Die »Scientific writings of James S.« wurden von Rhees herausgegeben (Washingt. 1879). Vgl. Rhees, The Smithsonian Institution. Documents relative to its origin and history (Washingt. 1879) und S. and his bequest (1880); Goode, The Smithsonian Institution 1846–1896 (das. 1897).
3100 Zeichen · 34 Sätze

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Smithson

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Smithson , James , Begründer der Smithsonian Institution , geb. 1765 in London als natürlicher Sohn von Sir Hugh Smithso…

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Zerlegung von smithson 2 Komponenten

smith+son

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smithson‑ als Erstglied (2 von 2)

Smithsonian Institution

Meyers

Smithsonian Institution , wissenschaftliches Institut in Washington, s. Smithson .

Smithsonīt

Meyers

Smithsonīt , Mineral, s. Zinkspat .