Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sinnenbrut f.
sinnenbrut , f. foetus ingenii. Stieler 249 , scheint besonders bei den schlesischen dichtern des 17. jahrh. üblich zu sein, hier gewöhnlich als neutr., s. Drechsler W. Scherffer s. 88 : ubrig ist, dasz diesem meinem sinnenbrutt, bey seiner hervorträtung ans licht, ich auch welche patronen erkiese. Scherffer s. ebenda; nachdem mir unlängst unser werther herr Calisius von demselben einen schönen grusz und darnebenst von desselben herrlichen sinnebruten hinterbracht. brief von Sigm. v. Bircken an G. Neumark vom jahre 1656 bei Hoffmann v. Fallersleben findl. s. 9 ; abstracter: herr Jäckel Klinkla…