Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
silberton m.
silberton , m. 1 1) silberartig, silberhell klingender ton: wecke zu silbertönen die leyer ( o Muse ), die frohere, wenn sie, Skandinaviens stolz, auch der Deutschen, besingt. Klopstock 1, 77 ; Windeme sang, es ertönten Bach's und Lolli's saiten zu dem gesange: und ich war fern, und hört es nicht, nicht der saiten silbertöne strömen. 269 ; sterb' ich, engel gottes, noch einmal? mich däucht, die stimme bebt mir! und ach zum leisen, gesunknen, unhörbaren laute wird ihr silberton. 5, 78 ( Mess. 11, 1160); schon läuft der silberton durch die belebten saiten. Zachariä bei Adelung; ein süszer silber…