Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
silbenfall m.
silbenfall , m. tonfall einzelner silben, rhythmus. Campe : dem poeten, welchem tact, parallel-stellung, sylbenfall, reim die gröszten hindernisse in den weg zu legen scheinen, gereicht alles zum entschiedensten vortheil, wenn er die räthselknoten glücklich löst, die ihm aufgegeben sind, oder die er sich selbst aufgibt. Göthe 6, 115 ; wenn man aber die alten gedichte wieder durchliest, um ihnen, behufs eines erneuerten abdrucks, einige nachfeile zu erteilen, dann überschleicht einen unversehens die klingelnde gewohnheit des reims und silbenfalls. Heine 1, 10 Elster; dann las er mit einigem gef…