Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sierig adj.
sierig , adj. , im ältern nhd. als nebenform zu sehrig, s. das., sp. 165, und serig, sp. 626 ( nach der analogie schwer-schwierig? vgl. sieren für sêren bei Oswald von Wolkenstein 60, 2, 13 ). wund: so aber der magen syrig ist. Khüffner Celsus (1531) 49 b ; und wirdt dardurch ( durch den blutigen stuhlgang der after ) innwendig immer basz syrig. 55 a ; inn den gmeynen anrffungen, dz ist, geistlichen proceszen, oder creützgäng, gend sie ( die geiszler ) nach einander daher ..., streichen sich selbs mit gaiszlen, den blossen und sierigen rucken. Alpinus Virgil (1537) 191 ; wie ein blinder, der …