Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
siegestrunken adj.
siegestrunken , adj. trunken, berauscht vom siege, vgl. siegtrunken . Campe : und die Griechen, siegestrunken, reich beladen mit dem raub, saszen auf den hohen schiffen. Schiller 11, 390 ; Aspern klingt's —, und Karl klingt's siegestrunken, wo nur deutsch die lippe lallen kann. Körner 1, 44 Fischer. substantiviert: oft kam ich freilich von Diotima's bäumen, wie ein siegestrunkener ... so tobte die freude in mir. Hölderlin 2, 89 Köstlin. freier, mit verschobener beziehung: der metzger lachte und machte siegestrunkene bemerkungen. Gotthelf Hans Joggeli (1893) s. 6. — dazu siegestrunkenheit, f.: …