Hauptquelle · Rheinisches Wb.
Siebensprünge
Sieben-sprünge -šprø·ŋ. (s. S.) (seltener Sg. -šproŋ ) aus dem ganzen Geb. noch als veralt. überliefert Pl. t. (m.): alter Tanz, eine Art Quadrille, aus einem sehr schnellen, taktmässig geschickten Springen auf der Stelle bestehend, im Rip auch Möhnewibbel genannt, in Klev scherzh. Kütteflecker (Wadenflicker). Tanzreime dazu: Hei, wen kann de S.. hei, wen kann se danze? Wackeres Mäəche (Mädchen), pass op mich, wat ek häbb, dat geəf ek dich, juchhei! Geld-Straelen . Hei, weə ka de S., hei, wes ka se danze? Backesmädche, komm bei mich; könnə du net, da hoəl ich dich zom Danz! Aach-Stdt . Könnt i…