Eintrag · Rheinisches Wb.
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Schwarm IV das Wort ist allg., u. zwar -ar(ə)m [Rhfrk uNahe -aăm, –ǫă-; Hunsr -ār-, auch hier u. da in Wend u. Siegld; Trier n. Mos, Wittl, Bitb --, Pl. -Eă-; an der Saar n. einschl. Saarl-Biring, Merzig-Mondrf Mechern Bietzen Menning Merching Riml Rissenth Wahlen (mit Ausn. von sw. einschl. Saarbg-Eft Hellend OLeuken Kessl Wies mit -a-) -ę-; Wittl-Reil, Zell-Enkirch -E-; Koch-Stdt -ǫ-, Goar-Boppard, May-Bell Galenbg, Daun-Esch, Prüm-Stadtkyll KlLangenf, Aden-Engeln -ę-; LRip (mit Ausn. von Malm, Schleid, Aden, Ahrw) u. Eup, Düss-Eller, Mettm-Velbert, SNfrk, Geld, Mörs -ę-; Klev -E-; n. einschl. Ruhr -ę- [im O. u. um Dinsl-Hünxe -Eăm; um Dinsl-Gahlen -Erm; um Dinsl-Görsicker -āăm, –ăm; um Rees-Drevenack -āĭm]; Pl. -ę-, –E-; im Geb. der Schärfung -ę·r.(ə)m m.: 1.a. ein Schw. fliegender Vögel, Mücken, Bienen; beim Bienenschwarm nur »der junge, mit der alten Königin aus dem alten Bienenstock fliegende Schw., der sich irgendwo festsetzt u. dann gefasst wird«, während der einzelne Bienenstock der Bei, Beien genannt wird, so in der WEif; im übrigen Geb. mit der Bien, der Beien (s. d.) bedeutete dies »der junge Schwarm«, u. Schw. ist hier nicht aus dem Nhd. eingedrungen u. heute herrschend (u. der einzelne Bienenstock heisst hier Stock, Volk), e Schw. Vügel, Möcken, Beien; e Flegen-, Mecken-, Beienschw. Rip, Allg.; ene Schw. (Beien) fassen (fasten) einen Jungschwarm Bienen ins Bienenfass schütteln Mosfrk, Verbr., — afduhn Geld, — scheppe Klev. RA.: E Schw. (Bienen) am (im) Mai as wert e Foder Hei (Heu) Bitb, Verbr., — es so völl w. as en Rend op de Weij (Weide) Mörs-Wallach, — evver ene Schw. em Juli, de luhnt sich komm (kaum) der Möh (Mühe) Bo-Dransd, Siegld-Mittelhees, — Juli es wert e ful Ei Siegld-Deuz. Et as besser e Schw. Beien ze heden (hüten) wie en verleft (verliebtes) Framensch Bitb-Wiersd. — b. eine Schar in dichter Reihe dahereilender Kinder, Burschen, Mädchen; ene Schw. (va) Kengder usf. Rip, Allg.; do könnt ene Schw. herabprasselnder Früchte Aach-Hofstdt; he woər met Frönde op Schw. geweəs war mit ihnen herumgeschwärmt Aach-Stdt. — 2. Sg. t. aus dem Nhd. in der Wend.: Der (die) es min Schw. ich bin in ihn (sie) verliebt; sonen egenen Nähchdösch es min ganzer Schw. ich wünsche mir nichts sehnlicher als einen Nähtisch (udgl.) Gummb, Allg., aber als fremd empfunden.
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DialektSchwarm IV
Rheinisches Wb.
Schwarm IV das Wort ist allg., u. zwar -ar(ə)m [Rhfrk uNahe -aăm, –ǫă- ; Hunsr -ār-, auch hier u. da in Wend u. Siegld ;…
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Cotta, M. (2026). „schwarmiv". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 16. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/schwarmiv/rhwb?formid=S15751
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Cotta, Marcel. „schwarmiv". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/schwarmiv/rhwb?formid=S15751. Abgerufen 16. May 2026.
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Cotta, Marcel. „schwarmiv". lautwandel.de. Zugegriffen 16. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/schwarmiv/rhwb?formid=S15751.
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