Hauptquelle · Rheinisches Wb.
Schurf II
Schurf II das Wort, mhd., mnd. schorf , Genit. schorves, im Rhein. meist mit der Grundlage schurf, ist zunächst vereinzelt in Saarbr als šǫrəf, –o-, –u- ; dann Mosfrk geschlossen in Saarbg , an der Mos, in May u. Prüm , im Westerw -o- [ -u- Saarbg-Perl ; -ę- Wehing ]; Rip, Nfrk besitzen das Wort geschlossen als -o-, seltener -u- [ -ǫ- Sieg-Honnef , Remschd; -y- Düss-Stdt ; -- NKref , Mörs , Geld , Klevld; šruf Dür-Golzh ] Sg. t. m. [ Kobl im Pl. šo·r.wə »Grindschuppen, Stirnfalten«]: 1. a. kleine Kruste auf Wunden, Schrammen (auch Demin. Schörfchen usf.), im Gegens. zur Ruf »dickere Kruste au…