Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schrippe f.
schrippe , f. 1 1) name eines weiszbrotes mit aufgerissener rinde; in streng hochdeutscher form schripfe, mit dem oben aufgeführten schripfen, nebenform zu schrapfen und schräpfen, mit einem messer reiszen, zusammenhängend, die form schrippe ist von Norddeutschland, namentlich von Berlin aus, jetzt allgemein schriftgemäsz geworden, doch darf auch das bair. schroppen, erhabenheit, unebenheit, holprige stelle auf einem wege ( vergl. unten unter schrubbe 3) zur vergleichung herangezogen werden: schrippen, länglicht zugespitzte brodte, von feinem roggenmehl, dessen teig derb und fest geknetet wird…