Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schränze f.
schränze , f. , wie schranz 3, gestell zum vogelfange, aus einem längs in der mitte aufgeschlitzten biegsamen zweige gebildet; bildlich: dasz sie mit lieb nicht werd gefangen, und in der schrentzen bleib behangen und sich heymlich verlöbet hat ohn jhr eltern wissen und rath. H. Sachs 4, 2, 27 d ; der juncker aufft bulschafft meint gangen, er wird gwisz in der schrentz behangen meiner frawen, mit einem fusz, dasz ers zu der eh haben musz. 4, 3, 3 d ; wann gewalt der geht offt für recht, dasz der gring in der schrentz behecht, dem gwaltign in die hend thut fallen. 5, 125 b . in Nürnberg, Anspach…