Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Schnittblumen
Schnittblumen , Blüten, die in der Blumenbinderei verwendet werden. Sie müssen nach dem Abschneiden wenigstens einen Tag lang frisch bleiben und dürfen gegen Druck und Stoß nicht zu empfindlich sein, auch sollen sie langstielig sein oder wenigstens an schlanken Zweigen sitzen; in letzterm Falle muß aber das Laub in seiner Gesamtwirkung gegen die Blumen am Zweige zurücktreten. Erwünscht sind ferner: graziöser Bau der Blüte, gute Haltung (aufrecht oder leicht geneigt, nicht hängend), reine Färbung und Duft. Die Anzucht geschieht in freiem Land, in Mistbeeten oder Gewächshäusern. Durch Treiben od…