Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schnipf
schnipf , m. n.? 1 1) abgefallenes stück, abfall, kleinigkeit, bischen, schlückchen Schm. 2, 578 ; nd. snippe, snip schnipfel, brocken, kleines stück land ten Doornkaat Koolman 3, 245 a ; thür. schnipp Hertel sprachsch. 218 ; auch hochd. wird dafür schnip(p) geschrieben, s. die belege. besonders in der redensart nicht ein(en) schnipf um etwas geben oder werth sein, gar nichts, nicht das geringste, im 16. jh.: den also sprechen si: Sachssen mues uns das evangelium beschutzen unnd sy geben nit ein schnipff umb den kaiser und sein Spaynnier. Weim. urk. von 1550 bei Dief.-Wülcker 843 ; der künig v…