Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schnattbaum m.
schnattbaum , m. grenzbaum, grenzpfahl: wenn einer einen schnatbaum abhauet, wie hoch derselbe solle gestrafet werden? weisth. 3, 285, 24; der den heiligen schnatbaum fället, und solchergestalt nicht den marktfrieden, sondern den gottesfrieden bricht. Möser osnabr. gesch. 1, 16 . das wort gehört zu schnat, schnatte 3 und ist wol eigentlich nd.: snâtbôm Schiller-Lübben 4, 269 b . Grimm rechtsalterth. 545 . ähnliche bezeichnungen sind snaatpahl, grenzpfahl Strodtmann 218 , snaatsteen ebenda. Woeste 245 a , snaathage, grenzhecke. brem. wb. 4, 883, snëdweg, snâdweg, waldgrenze, forstgrenze Schamba…