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schluppen II

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Eintrag · Rheinisches Wb.

schluppen II

Bd. 7, Sp. 1407
schluppen II das Wort, im Abl. zu schlappen »schmatzend fressen«, mhd. sluppern, also mit Schlupp VII verwandt, ist aus wortgeographischen u. begriffl. Gründen hier besonders behandelt; es ist Mosfrk an der Saar von Merz an (südl. noch Saarbr-Völkling, Wend-Furchw), an der Mos, in der Eif u. auf dem Westerw verbr., anschliessend im Rip n. einschl. Malm, Monsch, Schleid, Aden über Eusk, Rheinb, Bo bis Köln; rrhn. in Sieg, MülhRh u. anschliessend im Berg in Gummb, Wippf, rip. Sol, Wermelsk, u. zwar Mosfrk -ub-; sonst -up- [-ib- in der Kinderspr. Bitb-Rittersd; -yp- für 1 c Monsch-Lammersd Witzerath, Schleid-Reifferschd, Ahrw-Wershf, Remag, Altk-OLahr, Sieg-Merten Mühleip, Sol-Leichl; -p- Aden-Arembg; in Sieg -up-, flekt. du –ups u. -y-, hE –up u. -y-] schw.: 1. trans. a. geräuschvoll, schlürfend trinken (Kaffee, heisse Suppe), saugen; rohe Eier trinken; wie ein Hund saufen, durch Bewegung von Lippe u. Zunge, auch vom Vieh; saugen, von jungen Tieren am Muttertier, vom Säugling Allg. — b. in kleinen Zügen trinken, einen Schluck nehmen, langsam trinken; mit Lust etwas Gutes tr.; du moss den Kaffe schl., net su hösteg (hastig) trönke Rip, Allg.; wells de mol schl.? einen Schluck nehmen Mos, Allg. — c. gewohnheitsmässig Alkohol zu sich nehmen, aber milder gemeint als saufen u. drinken; e schluppt Brantewie wie Wasser (herof); de ka gut schl., en as gut zu Fass am (im) Hals; he schluppt (äne) ger Bitb, Allg., — schlüppt er gern enen Sol-Leichl, Allg., — es am schl. ist ein Säufer Berg, Allg. RA.: Wen drenkt als Jong, de schluppt als Man ist dann ein Säufer Bitb-Seimerich. — d. verächtl. etwas durch List erhalten, erben Wend-Furchw. — 2. intrans. a. geräuschvoll schreiten; geschluppt kommen Bitb-Dudeld Mettend. — b. in der Wend.: Dat es Zupp, dat se schlupp (kraftlos), on Wärmb, dat sech Gott erbärmb MülhRh-Heumar. — Abl.: die Schlupperei, dat Geschlupp(s).
1911 Zeichen · 50 Sätze

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    schluppen II

    Rheinisches Wb.

    schluppen II das Wort, im Abl. zu schlappen »schmatzend fressen«, mhd. sluppern, also mit Schlupp VII verwandt, ist aus …

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Zerlegung von schluppenii 2 Komponenten

sch+luppenii

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APA
Cotta, M. (2026). „schluppenii". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/schluppenii/rhwb?formid=S08280
MLA
Cotta, Marcel. „schluppenii". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/schluppenii/rhwb?formid=S08280. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „schluppenii". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/schluppenii/rhwb?formid=S08280.
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