Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schlummerkorn n.
schlummerkorn , n. schlummerbringendes korn, vom mohnsamen gesagt: dir war speise die nusz und schlummerkörner des mohnes. Voss Ovids verwandl. (1829) 2, 345, 31 . bildlich: woher diese schlummerkörner im füllhorn der epischen muse? Herder 24, 284 Suphan; ich fühlte die schlummerkörner, die ich heute so reichlich ausgesät hatte, wurzeln und keimen. Thümmel reise 6 (1794) , 152; ein übel abgelaufener termin für eine arme waise hatt' ihm alle schlummerkörner verschüttet, womit sein tagewerk sonst so mild überstreut war. Kl. Schmidt kom. dicht. 432 ; so spricht sie; scherz und roth kömmt auf die …