Hauptquelle · Mittelniederdeutsches Wb.
schloifunc f.
° undersleyfunc , -schloifunc ( -schlöefung ), f. : 1. Missbrauch, Betrügerei, „ Id scholen averst de olderlude der bruwer by den eden so se einem erbarn rade gedan darup ein flitich upsehent hebben, dat hirby neine valsche undersleifung herlope ” (Lüneb. ZR 56). — 2. widerrechtliche Lagerung, „ Weß ock indeß de vahne gerichtet am wahre, so thom handel und kopenschop ... gehörig thom marckede in de stadt kumpt und gebracht wert, möge den bürgeren vorbeholden sin, und kein frömder wenth noch inwohner desülve wahre in des an sick bringen. Ock so underschlöefung darbi tho besorgen solckes verbade…