Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schlangenwindung f.
schlangenwindung , f. windung, wie sie die schlange macht: furchtbare hörner bewaffnen seine breite stirne, ganz bedeckt mit gelben schuppen ist sein leib, ein grimmger stier, ein wilder drache ists, in schlangenwindungen krümmt sich sein rücken. Schiller 15 1 , 80 ( Phädra 5, 6); schlangenwindungen eines baches, weges, einer strasze; das strafgesetz ist ein kategorischer imperativ, und wehe dem! welcher die schlangenwindungen der glückseligkeitslehre durchkriecht, um etwas auszufinden, was durch den vortheil, den es verspricht, ihn von der strafe ... entbinde. Kant 5, 167 ; dasz die wahrhafti…