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schläks

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

schläks m.

Bd. 15, Sp. 428
schläks, m. in nd. und md. gegenden als schimpfwort gebräuchlich: slaks, släks, ein nachlässiger, träger mensch, fauler schlingel. brem. wb. 4, 799; slöks von einem lang aufgeschossenen bengel Schütze 4, 121; en langen slacks Woeste 238b; släks lang aufgeschossener unbeholfener junge Mi 80a, slks, schlingel Schambach 195b, slâks, slks, schlapper, träger (auch von haltung, gang) mensch ten Doornkaat Koolman 3, 192a, hess. schlackes, schlaffer, gehaltloser mensch Pfister 251, thür. schlêks Kleemann 19a. in Posen schläks, fauler, träger, unordentlicher mensch Bernd 260: der lange schläks hat so starke beine, dasz er beinahe mannshoch springen kann. Tieck Cev. 1, 331. zu grunde liegt das adj. nd. slakk träge brem. wb. 4, 797. Schütze 4, 112; mhd. slach, schlaff, welk Lexer mhd. handwb. 2, 952 (bair. schlack Schmeller 2, 504), alts. slak (Heliand 4962), ags. slæc, sleac, altnord. slakr. das s in schläks ist nominativbildend wie in flaps, knirps, klapps, schlapps.
995 Zeichen · 26 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schlǟks

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    † Der Schlǟks , des -es, plur. die -e, ein niedriges, nur in einigen gemeinen Sprecharten, z. B. in Pommern, übliches Wo…

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