Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schelmengrube f.
schelmengrube , f. schindergrube, schinderstätte. schelmengruob, locus in quem cadavera animantium, quibus pelles sunt detractae, projectare linquuntur. nomencl. von 1629 bei Schm. 2, 412 ( vgl. schelm 1): es gieng nach seim willen, dasz die schinder ein todte suw fürten uff die schelmen gruob. Eulensp. 57 ( nr. 37) neudr.; der pfarrer was zornig und dobet fast, unnd sprach, er solt fürter seine faulen wirst, die er von der schelmengruoben gemachet hett, selber essen. 58; hie pflegt man uff dem scheiszhus ab zereinigen, und der schelmenschinder pflegt das usz zefüren uff dy schelmen gruob. 109…