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schê(i)tlĩk

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Eintrag · Mittelniederdeutsches Wb.

schê(i)tlĩk adj.

Bd. 3-2, Sp. 282
underschêⁱdelĩk -schê(i)tlĩk, -schê(i)denlĩk, -schê(i)tlich, adj.; underschê(i)delĩke, -schê(i)tlĩk, -schîtlĩken, -schê(i)tlich, adv.: I adj.: 1. verschieden, abweichend, „efft se schone under sick underscheidtlike und mannigerhande nahmen hadden, worden se in gemein Celto-Schytä genöhmet” (Neoc. 1, 62), „Van dem lope vnde der naturen Mercurij / welker planete ys vnderscheydlick” (Schaph. Kal. 1523, 25r), „darna hefft he ... einen Poth vnd einen Hasen an twe vnderschedtlike Orde gesettet” (Nic. Gryse Laienbibel 1, M 2v). — 2. unterscheidbar, deutlich, „Vox articulata, ein vnderschedlike vnd verstentlike stemme” (Chytr. 283), „Mer de voirtgaende menschen want se to hant syn ingheghan de doir, so seen se den heren vnderscheideliker, alz in der forme enes jungelinges” (Jord. v. Quedlinbg. 13). — II adv.: 1. auf verschiedene Art, „se ... braken af de twigeken unde tekeneden se underschedelike” (Sächs. Wchr. 264), „iß wedderumme de Synodus nicht, wo thovorne, aver dat gantze Land tho Meldorp, geholden worden, jarlich up — sondern underschedlich” (Neoc. 2, 245). — 2. in unterscheidbarer Weise, „In der Pfaltz, Schwaben, Schwietz und Duͤringen, gar underscheedlick se ere uthrede bringen” (Lauremberg 65), „de sülve Tiden vnser lewen Frowen schölen die VIII Personen, IV Schölere vnde IV Prestere vnderschiedliken also singen, twe Prestere vnd twe Schölere de ene Wecken, de andere II Prestere vnd Schölere de andere Wecken” (Riedel I 19, 348). — 3. sorgfältig, erkennbar, []„Wenn se overst ere schrifft corigern, sollen se groten vlyth ankeren, dat se unterscheitlick, langsam, und wal corrigern” (Fraterhaus Herford 2, 116), „Erstlick der geßenge haluen ... achtet men nicht vor vnguth, dat de Presterschoph de suluigen in latinscher sprake beholde vnde gebruke, doch etwes vnderschetliker vnd mith mer vorstande tho syngen, dan betteher auergerumpelth” (Meckl. Jb. 16, 43).
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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    schê(i)tlĩkadj.

    Mittelniederdeutsches Wb.

    underschêⁱdelĩk , -schê(i)tlĩk , -schê(i)denlĩk , -schê(i)tlich , adj. ; underschê(i)delĩke , -schê(i)tlĩk , -schîtlĩken…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit scheitlik

2 Bildungen · 0 Erstglied · 1 Zweitglied · 1 Ableitungen

Zerlegung von scheitlik 2 Komponenten

sche+itlik

scheitlik setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

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Ableitungen von scheitlik (1 von 1)

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Cotta, M. (2026). „scheitlik". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/scheitlik/mnwb
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Cotta, Marcel. „scheitlik". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/scheitlik/mnwb. Abgerufen 9. May 2026.
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Cotta, Marcel. „scheitlik". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/scheitlik/mnwb.
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