Eintrag · Westfälisches Wb.
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Scheªmede f. [verstr. bes. Münsterl SWestf] 1. durch das Bewusstsein, versagt zu haben, durch das Gefühl, sich eine Blöße gegeben zu haben, ausgelöste quälende Empfindung der Demütigung, Reue; Beschämung (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@EpeEp). He knipp de Ogen van Schämt to (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@AhausAh). — 2. Fähigkeit, Scham zu empfinden; Schamgefühl. In dī sitt’t känne Scheämde mä in (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Dai Kerel hiät kaine Schiämere im Balge (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). — Sprichw.: Bo kaine Schiämde inne es, dao küömmet ok kaine ruht (Wortspiel mit Bed. 1) (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@HalverHa || mehrf.). — 3. Schamröte (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@HalternHa). — 4. Schamgegend, Geschlechtsteil (WmWb). He häffde Schäämte nich bedeckt (WmWb). ⟨Schāmte (WmWb), Scheªmte [WMünsterl Kr. CoesfeldKos Tek], sonst Scheªm(e)de⟩
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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modern
DialektScheªmedef.
Westfälisches Wb.
Scheªmede f. [verstr. bes. Münsterl SWestf] 1. durch das Bewusstsein, versagt zu haben, durch das Gefühl, sich eine Blöß…
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Gescheªmede
WWB
Ge-scheªmede n. Geschāmte Schamteil ( WmWb ).