Hauptquelle · Westfälisches Wb.
Scheªdel m.
Scheªdel m. [verbr. (bes. OWestf Bri)] 1. Schädel. — 2. Kopf (scherzh. und abschätzig). ’n mageren Schädel fleischlos, hohläugig ( Hfd Ob ). ’n ganz unpassigen Schädel mit Auswüchsen oder anderen Verunstaltungen ( Hfd Ob ). De Scheidel döoht mui weih ( Det La ). Min Schädel platzet mie ( Bri Bo ). Dat kann mein Schädel nit begreipen ich kann das immer noch nicht begreifen ( Bür Sk ). — Ra.: Dem brummt dei Schädel nich mehr er ist tot ( Bür Dh ). Hei het en harden Schädel ist starrsinnig, trotzig ( Bri Wb ). Dei hät ne dicke Hiut op’n Schädel begreift schlecht ( Sos Lt). ⟨ ›Scheªdel‹ [HPaderb B…