Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schätzelein
schätzlein , schätzelein , n. mit den mundartlichen nebenformen schätzel, schätzle, schätzerl u. a. vgl. schätzchen . 1 1) dimin. von schatz in der eigentlichen bedeutung. 2 2) liebchen: schätzlein, schätzgen, deliciolum, ocellus, dextella. Stieler 1740 . vgl. Frommanns zeitschr. 2, 404, 6; also soll ich mehr lusts genüeszen, wan mein myrt, mein schätzelein, mein hertz-kützlendes schmätzelein, mich küssend wirt begrüszen. Weckherlin 408 ; wie schwänkt sich Cunz, der ackerknecht, mit seiner braunen Adelheide! gelt, schätzle, gelt! so tanzt sichs recht, und das heiszt mehr als kirmeszfreude. Hag…