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Sallet

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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Sallet

Bd. 17, Sp. 472
Sallet, 1) Friedrich von, Dichter, geb. 20. April 1812 in Neiße, gest. 21. Febr. 1843 in Reichau bei Nimptsch in Schlesien, trat 1824 in ein Kadettenkorps, kam 1829 als Leutnant nach Mainz, 1830 nach Trier und ging 1835 nach Berlin auf die Kriegsschule, um sich zu einer Lehrerstelle an einer Kadettenanstalt vorzubereiten. Gegen Ende 1838 nahm er seinen Abschied und wendete sich nach Breslau. Nachdem er sich bereits durch mehrere Sammlungen von Gedichten bekannt gemacht, erschien 1842 sein Hauptwerk, das »Laienevangelium« (9. Aufl., Hamb. 1879; auch in Meyers Volksbüchern), durch das er die Gottwerdung des Menschen als die höchste Aufgabe des Christentums darstellen und zu diesem Zweck ein neues System der Sittlichkeit begründen wollte, weshalb es freilich von den orthodoxen Kreisen als »atheistisch« abgelehnt wurde. Seine »Sämtlichen Werke« erschienen Breslau 1845–48 in 5 Bänden; die »Gesammelten Gedichte« in 4. Auflage Hamburg 1864. Vgl. »Leben und Wirken Fr. v. Sallets« von Gottschall, Paur u. a. (Bresl. 1844). 2) Alfred von, Numismatiker, Sohn des vorigen, geb. 19. Juli 1842 in Breslau, gest. 25. Nov. 1897 in Berlin, studierte in Berlin, wurde 1870 zweiter Beamter und 1884 Direktor des Münzkabinetts des königlichen Museums daselbst. Er schrieb: »Beiträge zur Geschichte und Numismatik der Könige des Cimmerischen Bosporus« (Berl. 1866); »Die Fürsten von Palmyra« (das. 1866); »Die Daten der alexandrinischen Kaisermünzen« (das. 1870); »Die Künstlerinschriften auf griechischen Münzen« (das. 1871); »Das königliche Münzkabinett, Geschichte und Übersicht der Sammlung« (mit J. Friedländer, das. 1873); »Asklepios und Hygieia« (das. 1878); »Die Nachfolger Alexanders d. Gr. in Baktrien« (das. 1879); »Beschreibung der antiken Münzen der königlichen Museen zu Berlin« (Bd. 1 u. 2, das. 1888–89); »Münzen und Medaillen« (Bd. 6 der »Handbücher der königlichen Museen«, das. 1898). Seit 1874 gab er die »Zeitschrift für Numismatik« heraus.
1958 Zeichen · 43 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Sallet

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Sallet , Friedr. von, geb. 1812 zu Neisse, preuß. Offizier, seit 1838 privatisirend, starb 1843, ein polemisch-lehrhafte…

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Komposita & Ableitungen mit sallet

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Zerlegung von sallet 2 Komponenten

sal+let

sallet setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

sallet‑ als Erstglied (1 von 1)

Sallet, Friedr. v

DWBQVZ

--- gesammelte gedichte. Königsberg/Pr. 1843. ( erscheinungsort auf d. rückseite d. titelblatts ). ---

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Cotta, M. (2026). „sallet". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 19. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/sallet/meyers
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Cotta, Marcel. „sallet". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/sallet/meyers. Abgerufen 19. May 2026.
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Cotta, Marcel. „sallet". lautwandel.de. Zugegriffen 19. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/sallet/meyers.
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