Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Salentin
Salentin , Hubert , Maler, geb. 15. Jan. 1822 in Zülpich, war 14 Jahre lang Hufschmied und kam erst in seinem 28. Jahr auf die Düsseldorfer Akademie, wo W. v. Schadow, K. Sohn und Tidemand seine Hauptlehrer waren. Er behandelt in seinen zahlreichen Bildern mit Vorliebe gemütvolle Szenen aus dem bäuerlichen Leben in Westdeutschland, so: die goldene Hochzeit (1857), der betende blinde Knabe (1858, Museum in Besançon), Katechisation (1860), die Dorfkirche (1862, Düsseldorfer Kunsthalle), das Findelkind (1864), Maifest (1866), die Heilquelle (1866, Museum in Köln), die Frühlingsboten (1867, Museum…