Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
säubre f.
säubere , säubre , f. 1 1) der zustand des sauber seins, ahd. sûprî, reinheit, schönheit Graff 6, 70 . im mhd. ist das wort nicht nachzuweisen, es hat sich wol nur mundartlich erhalten. saubere, sauberkeit, puritas Maaler 343 a ; im süddeutschen noch gebräuchlich in der bedeutung ' sauberkeit, reinheit, schönheit ' Lexer kärnt. wb. 212 . Schöpf 583 . Schm. 2, 207 ; d' säubere tuet ier weider et vil, sie ist nicht besonders schön. ebenda. 2 2) verbalen charakter hat gewiss ursprünglich die ebenfalls dem süddeutschen eigene verwendung von säubere im sinne von nachgeburt ( besonders der kuh ) Sch…